AD-DIN is an arabic word which is bringing the meaning of religion.
GEMÄß unserem Glauben ist Abu Bakar radiallah hu anhu (r.a) der hervorragendste Mensch nach allen Propheten alaihis salam (a.s). Der Prophet sallalla hu alai hi wasallam (s.a.w) selbst gab Abu Bakar (r.a) die frohe Botschaft, dass er der Führer einer Gruppe von Menschen im Paradies sei. Er sagte auch: "Abu Bakars Name wird von allen Toren des Paradieses aufgerufen werden, und von meinen Gefolgsleuten ist er der erste, der es betritt." Trotz all seiner Tugenden und Vorzüge pflegte Abu Bakar (r.a) zu sagen: "Ich wünschte mir, ich wäre ein Baum, der abgeschlagen und vernichtet wird." Gelegentlich sagte er auch: "Ich wünschte mir, ein Grashalm zu sein, dessen Leben damit endet, dass er von einem Tier abgegrast wird." Er sagte auch: "Ich wünschte mir, ich wäre ein Haar auf dem Körper eines Gläubigen."
Einmal ging er zu einem Garten worin er einen singenden Vogel fand. Er seufzte tief und sagte: "O Vogel, wie glücklich du sein mußt. Du frißt, trinkst, fliegst unter den Schatten der Bäume und fürchtest keine Abrechnung am Tage des Jüngsten Gerichts. Ich wünschte, ich wäre wie du."
Rabia Aslami berichtete:
Ich führte einmal ein Streitgespräch mit Abu Bakar (r.a), wobei er ein Wort gebrauchte, das ich nicht möchte. Er bemerkte es sofort, und sagte zu mir: "Du, bitte sag dieses Wort wieder zu mir, um Vergeltung zu üben." Ich lehnte ab, doch er bestand darauf und sprach davon, den Vorfall dem Gesandten Allahs vorzulegen. Ich weigerte mich jedoch das Wort auszusprechen, woraufhin sich Abu Bakar (r.a) erhob und wegging. Einige Leute meines Stammes bemerkten: "Seh doch, ist das nicht merkwürdig?! Zuerst begeht er dir gegenüber einen Feher, und dann droht er dir damit, sich beim Propheten (s.a.w) zu beschweren." Ich erwiderte: "Wißt Ihr, wer das war? Es war Abu Bakar (r.a)! Ihn zu verärgern ist, als hätte man den Propheten (s.a.w) verärgert, und den Propheten zu verärgern ist, als hätte man Allah verärgert, und wenn Allah verärgert ist, wer kann dann Rabia vor dem Untergang retten?!"
Daraufhin ging ich zum Gesandten Allahs (s.a.w), und erzählte ihm den gesamten Vorfall. Er sagte: "Du hast richtig gehandelt, ihm das Wort nicht zurückzuwerfen. Doch du hättest statt dessen sagen können: "Möge Allah es dir vergeben"
Das war die Furcht vor Allah, dass Abu Bakar (r.a) die Vergeltung für ein gewöhnliches Wort dermaßen beschäftigte, dass er zuerst selber darum bat, und dann sogar androhte es vor der Propheten (s.a.w) zu bringen.
Heutzutage werfen wir uns gegenseitig tausend von Sprüchen an den Kopf, ohne sich bewußt zu sein, und ohne zu bedenken, dass wir im Jenseits dafür belangt werden und abrechnung ablegen müssen.
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